Kampf dem Fischfrevel – trauriges Beispiel vom Pfäffikersee

Eines der zentralen Vereinsziele des FVM bildet die Bekämpfung des Fischfrevels. Wie wichtig diese Aufgabe auch in der heutigen Zeit immer noch ist, zeigt ein aktuelles Beispiel. Unsere Kollegen vom Fischerverein Pfäffikersee stiessen  im Rahmen der diesjährigen „Seeputzete“ neben Flaschen und Büchsen, vielen Metern Angelschnur und zahlreichen Kunstködern mit (Haken!) auch auf einen verlassenen Setzkescher. Darin neben einigen noch lebenden Kleinfischen, auch eine durchlöcherte PET-Flasche, randvoll mit verendeten Köderfischen. Mal abgesehen davon, dass eine derartige Hälterung im höchsten Grad illegal und tierverachtend ist, so zeugt es doch von einem enormen Mass an Verachtung gegenüber der Kreatur, dieses Gefäss nach vollendetem Fischertag einfach im See hängen zu lassen und die Fische dem elendiglichen Tod zu überantworten.

 

Die Pfäffiker Kollegen haben das einzig Richtige gemacht und den Fall dem zuständigen Fischereiaufseher gemeldet. Ob der Übeltäter allerdings identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden kann ist fraglich…

 

Dieses Beispiel (und davon gibt es leider viele) zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass alle verantwortungsvollen Fischerinnen und Fischer entsprechende Beobachtungen entweder direkt beim Verursacher zur Sprache bringen und notfalls auch nicht zögern den Sachverhalt zur Anzeige zu bringen. Dies soll kein Aufruf zum Denunziantentum sein, aber nur bei konsequenter Ansprache und nötigenfalls Verwarnung der Fehlbaren, können derartige Vorfälle reduziert und nötigenfalls die Fischfrevler aus dem Verkehr gezogen werden. Zugunsten der Lebewesen im See und zugunsten des Ansehens den unser Sport in der Öffentlichkeit verdient.  

Bilder: Raimi Suter

Kampf dem Fischfrevel – trauriges Beispiel vom Pfäffikersee

Ein Gedanke zu „Kampf dem Fischfrevel – trauriges Beispiel vom Pfäffikersee

  • 6. Februar 2018 um 13:00 Uhr
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    Eine traurige Geschichte!
    Kein Respekt von Tier und Natur. Wenn ich auf dem Zürichsee unterwegs bin zum Beispiel mit dem Boot beim schleicken ist der Feumer nicht weit entfernt sodass zufällig erblickte Objekte wie Petflaschen Plastiktüten Bälle Dosen und ganz viel anderer Abfall eingesammelt werden kann. Das stimmt mich immer ein bisschen traurig und ich frage mich wie gleichgültig mann sein muss zum etwas wie Plastik in den See zu werfen. Wenn Die dann im Sommer im See baden gehen?? Stören Die sich nicht an dem ganzen Schmutz?
    Echt frag würdig…
    Tja also möglichst viel einsammeln und entsorgen.
    Den richtigen Umgang mit der Umwelt!
    Ein extrem wichtiger Punkt den ich persönlich meinen Kindern so oft wie möglich erkläre vorzeige und vordere.

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